Regentonne reinigen: alles was du wissen musst

Es ist wohl ganz natürlich, dass eine Regentonne mit der Zeit auch etwas schmutzig wird. Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, ob es überhaupt notwendig ist, eine Regentonne zu reinige und wenn ja, wie oft!

All diese Fragen und noch viel mehr wird in diesem Artikel beschrieben. Genauer gesagt dreht sich alles um…

…die Gründe, warum man Regentonnen reinigen sollte

…den Zeitpunkt und die Häufigkeit, mit der eine Regentonne gereinigt werden sollte

…die beste Reinigungsmethode für unterschiedliche Arten von Regentonnen

vorbeugende Maßnahmen, wie man schmutzige Regentonnen vermeiden kann

Regentonne reinigen

Eine Regentonne sollte idealerweise zwei Mal pro Jahr, jeweils im Frühling und im Herbst, gereinigt werden. Andernfalls kann sich grober und feiner Schmutz, wie z.B. Laub, Pollen oder Staubpartikel, dauerhaft ablagern und im schlimmsten Fall zu Faulschlamm entwickeln. Zum Reinigen der Regentonne muss diese zunächst entleert werden. Daraufhin folgt das Entfernen des groben Schmutzes entweder manuell oder mit Hilfe einer Schmutzwasserpumpe bzw. einem Teich- bzw. Schlammsauger. Zuletzt sollte das Regenfass am besten mit einem Hochdruckreiniger final gereinigt werden.

Inhalt

Muss ich meine Regentonne reinigen?

Du wirst dir sicherlich auch schon einmal die Frage gestellt haben, ob und warum du deine Regentonne reinigen solltest.

Genau diese beiden Fragen habe auch ich mir schon einmal gestellt. Aus eigener Erfahrung und mit etwas Allgemeinwissen zu biologischen Vorgängen kann ich dir die Fragen ganz einfach beantworten:

Sollte eine Regentonne gesäubert werden?

Darauf gibt es eine einfache Antwort: ja!

Eine Regentonne sollte in jedem Fall in regelmäßigen Abständen gereinigt werden.

Zum genauen Zeitpunkt sage ich etwas im zweiten Kapitel.

Aber warum sollte ein Regenfass gereinigt werden?

Mit einem Regenfass verhält es sich nicht anders wie mit anderen Gegenständen: wenn sie in Gebrauch sind und dauerhaft genutzt werden, werden sie schmutzig und zeigen Gebrauchsspuren.

Aufgrund der Tatsache, dass Regefässer in der Regel im Freien stehen, werden sie nicht nur äußerlich dreckig, z.B. durch Spritzwasser bei Regen, sondern vor allem auch im inneren.

Außerdem sind Regefässer häufig nicht abgedeckt. Ein Netz hingegen würde verhindern, dass Laub, kleine Ästchen oder sonstige, durch den Wind aufgewirbelte Teile in die Regentonne fallen. Ein Deckel würde zudem dafür sorgen, dass sich weder Pollen noch kleine Tierchen auf dem Wasser absetzen.

Somit landet also sowohl grober Schmutz, wie Laub oder kleine Äste, als auch sehr feiner Schmutz, wie Pollen oder Staubpartikel im Wasser der Regentonne.

Und genau dieser Schmutz – in Verbindung mit Wärme, oberflächiger Sonneinstrahlung bzw. der Dunkelheit am Boden der Regentonne – sorgt dafür, dass deine Regentonne mit der Zeit immer schmutziger wird…

Der Prozess, der deine Regentonne verschmutzen lässt, habe ich im Folgenden sehr einfach beschrieben:

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Ohne Abdeckung gelangt grober und feiner Schmutz in deine Regentonne. Das können sowohl tierische Substanzen, wie z.B. Kriechtiere oder Insekten, als auch Pflanzenmaterial, wie z.B. Laub, Nadel oder Zweige, sein

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Das tierische oder pflanzliche Material wird, durch im Wasser lebende Destruenten zerstört. Destruenten sind v.a. Bakterien, die abgestorbene Lebewesen/Materialien zerstören, dafür Sauerstoff benötigen und anorganische Nährstoffe sowie Faulstoffe bilden

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Diese Nährstoffe setzten sich dann am Boden der Regentonne ab und bilden sogenannten Mulm, eine lockere Sedimentschicht die sich z.B. auch am Boden eines Teichs sammelt

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Neben Destruenten gibt es auch Produzenten, kleine Wasserpflanzen oder Algen, die mit Hilfe von Licht und Nährstoff Sauerstoff produzieren

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Wenn immer mehr tierisches- oder Pflanzenmaterial in das Regenfass gelangt und zersetzt wird, wird die Mulm-Schicht mit der Zeit immer dicker und das Wasser in der Regentonne immer trüber
Weniger Licht (das für die Photosynthese benötigt wird) bedeutet, dass die Produzenten weniger Sauerstoff produzieren können

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Die Destruenten, hingegen, zerlegen weiterhin den Schmutz der in der Regentonne landet. Dabei verbrauchen sie den wenigen Restsauerstoff und produzieren weiterhin Mulm und Faulstoffe

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Im Laufe der Zeit gibt es immer weniger Sauerstoff im Regenwasser dafür aber mehr Mulm und Faulstoffe, die den Mulm langsam in Faulschlamm zerlegen

Schritte 1 und 2 sind absolut unproblematisch aber könnten dennoch mit einem abschließenden Deckel verhindert werden.

Auch der 3. Schritt findet, zumindest bis zu einem gewissen Anfangsgrad in den meisten Regentonnen statt. Dies hängt natürlich auch davon ab, wie viel Material in die Regentonne fällt (z.B. mehr, wenn diese unter einem Baum steht und weniger, wenn sie abseits von Bäumen und Sträuchern steht).

Dennoch ist es wichtig, dass wir diesen Dreck und vor allem den anfänglichen Mulm regelmäßig aus der Regentonne entfernen!

Tun wir dies nicht, kann im Laufe der Zeit immer mehr Mulm und im schlimmsten Fall sogar Faulschlamm entstehen. Dies dauert, je nach Bedingungen, unterschiedlich lange aber sollte trotzdem nicht außer Acht gelassen werden.

Ich hoffe der oben beschriebenen Verschmutzungsprozess einer Regentonne hat sehr gut verdeutlicht, warum du deine Regentonne regelmäßig reinigen solltest.

Wann und wie oft muss ich meine Regentonne reinigen?

Nachdem du nun weißt warum es wichtig ist ein Regenfass zu säubern stellt sich die Frage wann und wie oft dies erledigt werden muss.

Wie oben beschrieben kommt es im Laufe der Zeit zu Mulm-Bildung in der Regentonne.

Je nach Standort der Regentonne, Witterungsbedingungen und Art des Materials, das in die Regentonne fällt, wird die Tonne unterschiedlich schnell und stark verschmutzt.

Dennoch kann man einer sehr einfachen Regel folgen wenn es um den Zeitpunkt der Reinigung geht:

Mindestens einmal im Frühjahr und einmal im Herbst solltest du dein Regenfass reinigen!

Genauer gesagt, im Frühjahr, wenn du deinen Garten startklar machst und vielleicht sogar dein Regenfass wieder aufstellt und im Herbst, bevor du deinen Garten winterfest machst und die Regentonne leerst und unterstellst.

Wenn du deine Tonne über den Winter unterstellst, kann es natürlich sein, dass sie im Frühjahr keine weitere Reinigung benötigt.

Wenn sie allerdings auch im Winter draußen steht, ist es ratsam sie auch im Frühling zu putzen.

Neben diesen beiden Zeitpunkten kann es außerdem sinnvoll sein, das Regenfass auch unterjährig einmal zu putzen.

Vor allem dann, wenn viel Schmutz in die Tonne gelangt (z.B. durch einen nahestehenden Baum) und wenn sich die Gelegenheit bietet, z.B. bei einer kurzen Trockenperiode wenn die Tonne sowieso leer ist.

Alles in allem ist es also ratsam, die Regentonne mindestens zwei Mal pro Jahr, im Frühjahr und Herbst, und bei großer Verschmutzung auch nochmals im Sommer zu reinigen.

Wie reinige ich eine Regentonne?

Nachdem wir nun alle wichtigen Hintergrundinfos zur Verschmutzung und Häufigkeit der Reinigung einer Regentonne haben, kommen wir zum eigentlichen Tun.

Dabei fragst du dich wahrscheinlich….

wie sollte ich beim Reinigen meiner Regentonne vorgehen?

und was benötigte ich dafür?

Schauen wir also auf eine einfache Anleitung, wie die du in 4 Schritten deine Regentonne reinigst

 

 

Schritt 1

 

 

Regentonne entleeren

Für eine gründliche Reinigung ist es wichtig, an alle Stellen der Regentonne zu gelangen.

Daher solltest du zu Beginn die Regentonne entleeren.

Ich würde dir empfehlen zunächst noch ca. 10-20 cm hoch Wasser stehen zu lassen, dann geht der zweite Schritt oft einfacher von der Hand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 2

 

 

 

 

 

 

 

 

Groben Schmutz entfernen

Als zweites solltest du den groben Schmutz aus der Tonne entfernen.

Oftmals ist dies noch nicht zersetztes Pflanzenmaterial, wie z.B. Laubreste oder Äste, die sich an der Wasseroberfläche oder an den Seiten der Regentonne befinden.

Außerdem solltest du die Sedimentreste, also den Mulm, vom Boden der Regentonne entfernen. Dies kann manuell oder mit Hilfe von Maschinen erfolgen:

    • Manuell wird der grobe Schmutz ganz klassisch zunächst mit einem Kescher* und dann mit Schaufel und Eimer aus der Regentonne entfernt. Diese Reste kannst du ohne Probleme auf den Kompost werfen

    • Maschinell kannst du den groben Schmutz mit Hilfe von einer Schmutzwasserpumpe* oder einem Teich- bzw. Schlammsauger* entfernen. Die wenigsten haben allerdings ein solches Gerät zu Hause.
      Für eine normale Regentonne würde ich auch nicht empfehlen so ein Gerät extra zu kaufen oder auszuleihen

      Falls du allerdings einen IBC Tanks als Regentonne verwendest, kann es sehr hilfreich sein mit einem Sauger oder einer Pumpe zu arbeiten. Das liegt daran, da man mit Schaufel und Eimer nur sehr schwer bzw. fas gar nicht ins Innere des Containers kommt – ein Sauger oder eine Pumpe dies aber problemlos schaffen können

    • Nachdem du den groben Schmutz aus der Regentonne beseitigt hast, sollte auch das restliche Schmutzwasser aus der Tonne verschwunden sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tonne mit klarem Wasser reinigen

Nachdem der grobe Schmutz nun also weg ist, geht es an den Feinschliff.

Idealerweise verwendest du dafür einen Hochdruckreiniger*

Wenn du selbst keinen besitzt, kannst du entweder einen im Baumarkt oder vielleicht beim Nachbar ausleihen, oder einen kaufen. Aus meiner Sicht ist ein Hochdruckreiniger (z.B ganz klassisch einer von Kärcher*) insgesamt eine sehr lohnenswerte Investition und vielseitig im Garten und am Haus einsetzbar.

Mit dem Hochdruckreiniger spritzt du ganz einfach die komplette Regentonne aus, bis der Schmutz an den Wänden und am Boden entfernt ist.

Wenn du eine Regentonne besitzt, die man vom eigentlich Platz bewegen kann, leg sie dafür am besten auf den Rasen.

Besitzt du allerdings eine Tonne, die vielleicht zu schwer oder unhandlich ist (z.B. ein altes Ölfass), dann musst du von Zeit zu Zeit wieder das Wasser aus der Tonne schöpfen.

Den Feinschliff kannst du deiner Regentonne natürlich auch ohne Hochdruckreiniger verpassen. Dafür benötigst du ganz einfach eine gute Bürste und einen Eimer klares Wasser. 

Ganz klassisch kannst du also die Seiten und den Boden der Tonne mit dem Wasser abbürsten.

Im Verglich zum Hochdruckreiniger ist diese Variante natürlich sehr viel anstrengender und dauert länger.

Nun fragst du dich vielleicht, ob man für die Reinigung der Regentonne ein Putzmittel verwenden sollte?

Die klare Antwort lautet: nein!

Dies ist in keinem Fall notwendig und auch wenig sinnvoll.

Einerseits, weil ein solches Mittel meist aus chemischen Substanzen hergestellt wird. Wenn du damit also dein Regenfass reinigst, gelangt das Abwasser z.B. auf deinen Rasen und in das Grundwasser. Außerdem können Reste des Mittels in der Regentonne verbleiben, die du mit dem nächsten Regenwasser dann im Garten verteilst.

Andererseits ist ein solches Mittel meist nur ein zusätzlicher Kostenfaktor und wirkt nicht unbedingt besser. Ein Hochdruckreiniger und klares Wasser haben bereits so viel Kraft um eine Regentonne sehr gut, für den weiteren Gebrauch zu reinigen. Zudem sind die Ablagerungen in einem Regenfass organischem Ursprung und in normalen Mengen unbedenklich, teils eher förderlich, für eine gute Qualität des Gießwassers.

 

 

 

Schritt 4

 

 

 

Außenreinigung (wenn nötig)

Zum Schluss kannst du die Regentonne noch von außen reinigen.

Das kann sinnvoll sein, wenn sie durch die Innenreinigung auch außen, z.B. durch Spritzwasser stark beschmutzt ist. Oder, wenn du sie im Herbst winterfest machst und sie während der kalten Jahreszeit z.B. in der sauberen Garage oder im Gartenhaus unterstellst.

Ganz einfach kannst du das auch wieder mit dem Hochdruckreiniger* oder einer Bürste und dem Gartenschlauch machen.

Um deine Regentonne nach der oben beschriebenen Anleitung zu reinigen, benötigst du folgende Ausrüstung. Am besten du suchst vor dem Reinigen alles zusammen, sodass du dann alles griffbereit hat.

Das ist die Basis-Ausrüstung, die du zum säubern deines Regenfass unbedingt brauchst: 

  • Besen um den groben, äußeren Schmutz abzubürsten

  • Schaufel um den Dreck und Mulm vom Boden der Regentonne zu schaufeln

  • Eimer um den Mulm abzutransportieren

  • Hochdruckreiniger* um die Regentonne auszuspritzen und allen Dreck gründlich zu entfernen

  • Gartenschlauch um damit den Hochdruckreiniger anzuschließen bzw. am Ende die Tonne von außen sauber zu spritzen

Folgende Hilfsmittel zum Reinigen deiner Regentonne sind kein Muss sondern optional, können aber dennoch sinnvoll sein und dir das Leben erleichtern:

  • Kescher* um grobes Laub/Äste von der Wasseroberfläche zu entfernen

  • Schmutzwasserpumpe* oder Teich- bzw. Schlammsauger* um den Schmutz und Mulm vom Fassboden zu sauen (für normale Regentonnen nicht unbedingt notwendig, aber vor allem für IBC Tanks zu empfehlen)

  • Bürste* um die Regentonne manuell sauber zu schrubben

  • Handschuhe* sind vor allem empfehlenswert, wenn du die Tonne mit einer Bürste schrubbst

  • Schutz- bzw. Laborbrille* ist sehr sinnvoll wenn du mit einem Hochdruckreiniger arbeitest damit das Spritzwasser nicht direkt in deine Augen spritzt

Den Großteil der Ausrüstung wirst du wahrscheinlich sowieso zur Hand haben. Bei den optionalen Gegenständen kommt stark auf deine Bedürfnisse an.

Wenn du allerdings mit einem Hochdruckreiniger arbeitest, kann ich eine Schutzbrille nur empfehlen da das aufspritzende Wasser teils sehr unangenehm ist 🙂

Wie kann ich vermeiden, dass meine Regentonne wieder schmutzig wird?

Zuletzt stellst du dir vermutlich noch die Frage wie du verhindern kannst, dass die Regentonne in der Zukunft schmutzig wird und du sie säubern musst.

Komplett verhindern lässt sich eine Verschmutzung der Regentonne wohl nie.

Dennoch gibt es einige wirksame Tipps und vorbeugende Maßnahmen, wie man die Verschmutzung reduzieren kann:

Regentonne abdecken

Die wohl wirksamste Methode um einer Verschmutzung der Regentonne vorzubeugen ist sie abzudecken.

Wie bereits in meinem Artikel über Tipps gegen Mückenlarven in der Regentonne beschrieben, lässt sich eine Regentonne entweder mit einem Deckel* oder einem Mückennetz* abdecken

Ein Deckel hat den Vorteil, dass er sowohl Laub, Insekten, Pollen und Sonnenlicht abhält. Mückennetzte hingegen halten lediglich Laub, Äste und Insekten ab.

Da der größte Faktor, der bei der Verunreinigung eine Rolle spielt, Laub, Äste oder Insekten sind, beugst du sowohl mit einem Deckel als auch einem Netz einer größeren Verschmutzung der Regentonne sehr gut vor.

Schmutz und Pflanzenmaterial regelmäßig entfernen

Eine einfache Methode die grobe Verschmutzung im Regenfass zu vermeiden ist es, den oberflächlichen Schmutz regelmäßig zu entfernen.

Dies gilt vor allem für Laub, Dreck oder Insekten die auf der Wasseroberfläche landen.

Darüber hinaus kannst du hin und wieder an den Innenseiten der Regentonne die groben Ablagerungen ganz einfach mit einer Bürste beseitigen.

Dies geht am besten, wenn das Wasser Stück für Stück aus der Tonne entnommen wird.

Der Vorteil dieser Variante ist, dass es nichts kostet hin und wieder den groben Dreck aus der Tonne zu entfernen.

Klarer Nachteil ist allerdings, dass man dies immer von Hand tun muss und auch nicht vergessen sollte.

Regentonne vor Sonnenlicht schützen

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Regentonne vor Sonnenlicht zu schützen.

Wenn das Regenwasser im Fass keiner direkten Sonneinstrahlung ausgesetzt ist, dann reduzieren sich die Photosynthese-Aktivitäten der Produzenten. Dies ist der 4. Schritte im beschriebenen Verschmutzungs-Prozess.

Verschmutzungs-Prozesse einer Regentonne

Weniger Photosynthese bedeutet weniger Sauerstoff, der im Regenwasser für die Destruenten zur Verfügung steht.

Somit kann von den Destruenten auch weniger Pflanzenmaterial zersetzt werden, wodurch sich die Mulm-Bildung verlangsamt bzw. verringert.

Aber wie schützt man eine Regentonne vor direktem Sonnenlicht?

Auch hier gibt es wiederum verschiedene Möglichkeiten. Die einfachsten sind wohl die folgenden:

    • Die Regentonne an einen schattigen Ort stellen, z.B. unter einem Vordach

    • Die Regentonne mit Grünwuchs, wie z.B. Efeu, bewachsen lassen

    • Eine Verschalung aus Brettern bauen

Die Regentonne vor Sonnenlicht zu schützen ist natürlich ein erster Schritt in die richtige Richtung. Allerdings sollte trotzdem darauf geachtet werden, dass wenig bis kein Schmutz ins Wasser an sich kommt.

Sieb in der Regen- bzw. Dachrinne einbauen

Zu guter Letzt noch einen weiteren Tipp, um die Verschmutzung deiner Regentonne zu minimieren.

Und zwar kannst du ganz einfach ein Sieb in deine Dach- bzw. Regenrinne einbauen.

Das Sieb wird meist beim Bau der Rinne eingesetzt, kann aber auch immer nachgerüstet werden.

Es ist dafür da, Laub, Äste oder sonstigen Schmutz vom Dach daran zu hindern, über die Regenrinne in die Regentonne zu fließen.

Der Vorteil eines Siebes ist es, dass es bereits einen Großteil des Drecks vom Dach abhält und man lediglich einmal an den Einbau denken muss.

Allerdings muss das Sieb trotzdem in regelmäßigen Abständen – auch hier empfiehlt es sich zumindest 1-2 Mal pro Jahr – gereinigt werden.

Außerdem schützt es nicht vor sonstigen Schmutzteilchen, die über die Luft direkt auf die Wasseroberfläche gelangen. Hierfür wäre wiederum ein Netz oder ein Deckel notwendig.

Nun weißt du nahezu alles, was du über die Verschmutzung und das Sauber machen deiner Regentonne wissen solltest!

Falls du trotzdem noch weitere Fragen hast, schreib mir diese gerne in die Kommentare unten.

Ansonsten bist jetzt du an der Reihe um all das oben beschriebene auszuprobieren. Lass mich auch dann gerne wissen, wie die Reinigung geklappt hat 🙂

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