Asche als Dünger verwenden: welche Asche für was gut ist

Sei es durch den Grill, ein schönes Lagerfeuer im Sommer oder durch den Kachel- bzw. Schwedenofen im Winter. Schaut man genauer hin, produziert man ganz schön viel Asche.

Wenn du dir die Frage stellst, ob man Asche als Dünger verwenden kann, dann bist du genau richtig.

Denn ich erkläre dir, mit welcher Asche man welche Pflanzen düngen kann.

Asche als Dünger verwenden

Asche aus naturbelassenem Holz, aus Stroh oder Pflanzenabfällen kann zum Düngen verwendet werden. Pellet Asche, Papierasche oder Grillasche enthält oftmals chemische Zusatzstoffe, wie Bindemittel, Farben oder Öle, weshalb sie nicht zum Düngen geeignet ist.

Inhalt

Kann man mit Asche düngen?

Asche eignet sich zur Verwendung als natürlicher, 100% biologischer Dünger vor allem für tonige und lehmige, also insgesamt sehr schwere Böden. Diese vertragen den stark basischen Dünger besser als leichte, sandige Böden für die sich z.B. Eierschalen oder Kalk als Dünger besser eignen.

Obwohl Asche, im Gegensatz zu anderen Düngern keinen Stickstoff enthält, besteht sie aus vier anderen, sehr wertvollen Nährstoffen: Calciumoxid (sogenannter Branntkalk), Kaliumoxid, Magnesiumoxid und Phosphoroxid.

All diese Stoffe sind in dieser oder in einer abgewandelten Form unter anderem auch in klassischen NPK-Düngern vorhanden.

Da Asche sehr leicht löslich ist, entfaltet sie die Düngewirkung im Boden sehr schnell. Durch den Branntkalk, aus dem Asche hauptsächlich besteht, hat Asche außerdem eine sehr viel stärkere Wirkung als zum Beispiel herkömmlicher Kalk.

Daher sollte Asche als Dünger mit Vorsicht verwendet werden, vor allem für schwere Böden und zunächst in geringen Mengen um dem Boden nicht zu schaden.

Welche Asche als Dünger verwenden

Asche aus 100% naturbelassenem, jungem Holz eignet sich am besten zum Düngen.

Denn naturbelassenes, also nicht chemisch oder industriell behandeltes Holz weißt keinerlei Rückstände von Industriestoffen auf. Außerdem hat junges Holz eine geringere Schadstoffbelastung und belastet somit beim Düngen auch nicht den Garten.

Bei der Auswahl des Holz, aus dem du Asche zum Düngen gewinnst, solltest du also auf folgende Punkte achten:

Verwende immer nur Asche aus 100% naturbelassenem Holz zum Düngen

Am besten ist es, wenn du weißt wo der Baum – wessen Asche du zum Düngen verwendest – vorher gestanden hat. Dann kannst du dir vollkommen sicher über die Herkunft und den Standort sein.

Wenn du Holz verbrennst sollte es immer naturbelassen sein. Das heißt ohne Rückstände von Farben, Lacken oder sonstigen Industriestoffen. Wenn man diese verbrennen würde entstehen einerseits giftige Gase und andererseits bleiben davon auch Rückstände in der Asche.

Wenn du dann diese Asche zum Düngen verwenden würdest, würden die unnatürlichen oder vielleicht sogar giftigen Rückständen auch in dein Garten und z.B. das Gemüse gelangen.

Die Asche von jungem Holz zum Düngen ist besser als die von älterem

Prinzipiell ist die Asche von jüngerem Holz besser zum Düngen geeignet als die von älterem Holz.

Dies liegt daran, dass der Stamm bzw. das Holz eines Baumes über die Lebensdauer des Baumes hinweg alle äußeren Einflüsse aufgenommen hat und nun die Spuren davon trägt.

Ein Baum kann ohne Probleme mehrere Jahrzehnte oder teilweise Jahrhunderte alt werden. Dabei ist der Baum allen Umwelteinflüssen komplett ausgesetzt und nimmt bis zu einem gewissen Grad auch Stoffe aus seiner Umwelt mit in den Stamm, den Blättern oder der Rinde auf.

Wenn du nun das Holz eines Baumes verbrennst, verbrennst du auch die im Holz über die Jahre aufgenommenen Stoffe, wie z.B. Schwermetalle oder andere Partikel die aus der Luft kommen.

Ein junger Baum der noch nicht so alt ist konnte natürlich auch noch nicht so viele negative Stoffe in Rinde und Holz aufnehmen, weshalb dessen Asche besser, verträglicher und unbelasteter für deinen Garten ist.

Tipp!

Wenn möglich, verwende keine Asche von Bäumen, die an stark befahrenen Straßen standen. Die Feinstaub-Belastung kann dort sehr hoch sein, was sich in der Asche wiederspiegelt.

Übersicht: welche Asche kann als Dünger verwendet werden

Asche zum DüngenHerkunft/HerstellungAsche zum Düngen im Garten geeignet?
Asche vom GrillMeist werden Grillbriketts oder Holz- bzw. Grillkohle verwendet (siehe unten)Asche vom Grill ist nicht zum Düngen geeignet aufgrund möglicher Schwermetall- oder Grillrückstände
Asche aus GrillbrikettsGrillbriketts erden aus Holzkohlestaub unter hohem Druck zusammengepresst Asche aus Grillbriketts oder Holzkohle ist nicht zum Düngen geeignet aufgrund fehlender Nachhaltigkeit sowie möglicher Schwermetall- oder Grillrückstände
Asche aus HolzkohleHolzkohle entsteht beim Verkohlen von Holz
Asche aus HolzHolzasche entsteht beim Verbrennen von Holz Holzasche kann als Dünger verwendet werden solange naturbelassenes und am besten junges Holz verwendet wird
Asche aus dem Kamin/KachelofenNormalerweise solltest du im Kamin nur naturbelassenes Holz verbrennen Asche aus dem Kamin kann als Dünger verwendet werden da in einem Kachelofen normalerweise nur unbehandeltes Holz verbrennt wird
Asche aus KohlebrikettsKohlebriketts werden aus Braun- oder Steinkohle hergestelltAsche aus Kohlebriketts sollte nicht zum Düngen verwendet werden, weil sie Spuren von radioaktiven Elementen enthalten kann
Asche aus Papier/PappePapier/Pappe wird in verschiedenen Herstellungsschritten aus Zellstoff (der aus Holz gewonnen wird) hergestellt Asche aus Papier und Pappe kann als Dünger verwendet wird solange kein buntes, bemaltes oder zusammengeklebtes Papier verwendet wurde
Asche aus PelletsPellets werden aus getrockneten Holzabfällen bzw. Holzspänen hergestelltWenn zur Herstellung der Pellets keine zusätzlichen Stoffe, wie z.B. Bindemittel verwendet werden, kann die Asche als Dünger verwendet werden
Asche aus PflanzenmaterialienÄste, Baumabfälle, Baumschnitt etc.Asche aus Pflanzenmaterial kann ohne Probleme zum Düngen verwendet werden
Asche aus StrohStroh sind ausgedroschene, getrocknete Halme und Blätter von Getreide Die Asche aus Stroh kann ohne Probleme zum Düngen verwendet werden
Asche aus StrohbrikettsStrohbriketts werden aus Strohhäcksel hergestelltDa Strohbriketts normalerweise zu 100% aus Stroh bestehen, kann auch diese Asche zum Düngen im Garten verwendet werden
ZigarettenascheZigarettenasche entsteht beim Rauchen von Zigaretten Zigarettenasche sollte auf keinen Fall zum Düngen verwendet werden da sie Ruß- und Schadstoffe enthalten kann

Ist Holzasche ein guter Dünger?

Holzasche, das beim Verbrennen von Holz entsteht, ist ein sehr guter Dünger vor allem wen dafür junges, naturbelassenes Holz verwendet wird.

Da Holzasche viele verschiede Oxide, wie Calcium-, Magnesium-, Kalium- oder Phosphoroxid, enthält eignet sich Asche als Dünger um den Pflanzen mit wertvollen Nährstoffen zu versorgen.

Holzasche ist insofern ein guter Dünger, da sie sehr schnell und auch intensiv wirkt, also nach dem Düngen direkt ihre Wirkung im Boden entfaltet.

Vor allem bei schweren, wenig durchlässigen Böden (z.B. Ton oder Lehm) kann Holzasche als Dünger von Vorteil sein.

Pellet Asche als Dünger

Wenn bei der Herstellung von Pellets keine zusätzlichen Stoffe, wie z.B. Bindemittel aus Paraffin oder Melasse, verwendet werden, kann Pellet Asche als Dünger verwendet werden

 

 

Pellets werden aus getrockneten Holzabfällen bzw. Holzspänen hergestellt. Um die Pellets haltbarer und stabiler zu machen, werden teilweise Bindemittel wie Paraffin (öliger bzw. wachsartiger Stoff), Stärke oder Melasse (Zuckersirup) bei der Herstellung verwendet.

Wenn du also Asche aus Pellets mit Bindemittel als Dünger verwendest, kommen diese Bindemittel auch in deinen Garten was vor allem bei Paraffin nicht ideal ist.

Daher am besten Pellets ohne Bindemittel kaufen, sodass du auch die Asche danach zum Düngen verwenden kannst.  

Grillasche als Dünger

Theoretisch kann Grillasche als Dünger für den Garten verwendet werden, da sie meist aus Grillbriketts oder Holzkohle entsteht und somit ihren Ursprung in Holz hat. Aufgrund der nicht nachhaltigen oder regionalen Herkunft des Holz das für Grillkohle und -briketts verwendet wird und der Grillrückstände in der Asche ist die Verwendung von Grillasche als Dünger nicht zu empfehlen. 

Genauer gesagt, stammt das Holz aus dem Grillbriketts und Holzkohle hergestellt werden oft aus Regenwäldern und ist somit nicht regional oder nachhaltig angebaut.

Außerdem kann beim Grillen Öl oder Fett auf die Kohle tropfen, was als fettige Rückstände in der Asche landet und nicht ideal ist. Somit würde ich davon abraten deinen Garten mit der Asche von Grillbriketts oder Grill- bzw. Holzkohle zu düngen.

Asche aus dem Kamin als Dünger

Asche aus dem Kamin kann ebenfalls als Dünger verwendet werden da in der Regel nur naturbelassenes, unbehandeltes Holz im Kamin bzw. Ofen verbrannt werden darf.

Sofern also keine chemischen oder andere Schad- bzw. Industriestoffe, wie zum Beispiel Farben oder Lacke, an dem verbrannten Holz waren eignet sich Asche aus dem Kamin auch als Dünger.

Papierasche als Dünger

Papierasche kann als Dünger verwendet werden, solange reines weißes und kein buntes, bemaltes oder zusammengeklebtes Papier verwendet wurde.

Papier bzw. Pappe wird in verschiedenen Schritten aus Zellstoff, welcher wiederum aus Holz gewonnen wird, hergestellt. Somit liegen die Ursprünge von Papier oder Pappe in Holz bzw. Bäumen, wessen Asche sich als Dünger eignet.

Die Asche aus Papier, das weiterverarbeitet bzw. behandelt wurde, sollte jedoch nicht zum Düngen verwendet werden. Denn Farben oder Klebstoff, die möglicherweise, am Papier haften können beim Verbrennen giftige Dämpfe erzeugen und Rückstände davon können sich auch in der Asche befinden.

Zigarettenasche als Dünger

Zigarettenasche sollte auf keinen Fall als Dünger verwendet werden, da eine mögliche Schadstoffbelastung sehr viel höher sein kann als eine mögliche, wenn überhaupt sehr geringe Düngewirkung.

Genauer gesagt, enthält Zigarettenasche nur ca. 1% Kalium was eine positive Düngewirkung hat. Gleichzeitig enthält Zigarettenasche jedoch giftige Rußstoffe und Schwermetalle, die den Boden negative belasten würden.

Daher sollte Zigarettenasche im Restmüll entsorgt und nicht als Dünger im Garten verwendet werden.

Welche Pflanzen kann man mit Holzasche düngen?

Asche hat einen sehr hohen pH-Wert von ca. 11-13 weshalb Asche als Dünger ideal für Pflanzen geeignet ist, die einen basischen bzw. alkalischen Boden mögen.

In der folgenden Tabelle habe ich alle Blumen, Ziersträucher, Obst-, Gemüse- und Kräutersorten zusammengefasst, für die du Asche als Dünger verwenden kannst.

War eine Pflanze die du gesucht hast nicht in der Liste mit dabei? Dann ist es eventuell eine eher säure liebende Pflanze, die du sehr gut mit Kaffeesatz düngen kannst. Klick hier um mehr darüber zu erfahren.

BlumenGemüseObstKräuterZiersträucher
Blühende StaudenGrünspargelHimbeerenLavendelEfeu
ChrysanthemenKartoffelnAlle ObstbäumeWaldmeisterHecken
FuchsienLauchStachelbeerenRispiges Schleierkraut
Garten-KugeldistelRosenkohlWeintraubenSträucher
Garten-SilberwurzSellerie
GeranienTomaten
GladiolenZwiebeln
Rosen
Walzenwolfsmilch/Bunte Wolfsmilch

Asche als Dünger für Rosen

Da Rosen einen neutralen bis leicht sauren Boden (pH-Wert von 5,5-7,0) brauchen, sollte man Rosen nicht mit Asche düngen.

Obwohl die Böden in Europa langsam versauern und somit ab und zu gekalkt werden sollen, ist Asche ein zu aggressiver Dünger für Rosen.

Wenn der Boden-pH-Wert bei deinen Rosen zu sauer ist (unter 5,5) dann solltest du höchstens leicht mit Kalk düngen, der eine weniger starke Wirkung hat als Asche.

Asche als Dünger für Hortensien

Asche ist als Dünger für Hortensien nicht geeignet da Hortensien einen sauren Boden (pH-Wert zwischen 4,0-6,0) bevorzugen während Asche den pH-Wert des Bodens erhöht.

Im schlimmsten Fall würden Hortensien, wenn du sie mit Asche düngst, eingehen bzw. absterben da sie nicht mit basischem Boden zurechtkommen.

Wenn du auf der Suche nach einem natürlichen Dünger für Hortensien bist, dann nimm einfach Kaffeesatz, der sauer ist. Wie du Kaffeesatz als Dünger verwendest kannst du hier nachlesen.

Asche als Dünger für Obstbäume

Asche kann ohne Problem als Dünger für Obstbäume verwendet werden, da sie mit einem basischen Boden sehr gut zurecht kommen und außerdem die zusätzlichen Nährstoffe, wie das Kalium, aus der Asche gut gebrauchen können.

Obwohl Asche stark basisch wirkt kommen Obstbäume aufgrund ihrer Größe sehr gut mit der Asche klar und können damit gedüngt werden.

Asche als Dünger für Erdbeeren

Da Erdbeeren einen neutralen bis schwach sauren Boden (pH-Wert 5,5-7,0) weshalb Asche als Dünger für Erdbeeren nicht verwendet werden sollte.

Falls der pH-Wert von Erdbeeren in den stark sauren Bereich sinken sollte, sollte dieser zunächst mit normalem, kohlensauren Kalk (z.B. Algenkalk) gedüngt werden. Denn die Wirkung von Kalk ist weitaus schwächer als die von Asche.

Wenn du trotzdem Asche zum Düngen von Erdbeeren verwenden möchtest solltest du sehr wenig verwenden und sorgfältig die Entwicklung des pH-Werts kontrollieren.

Asche als Dünger für Gemüse

Asche kann zum Düngen von Gemüse mit hohem Nährstoffbedarf, sogenannten Starkzehrern, verwendet werden die einen neutralen bis basischen Boden-pH-Wert bevorzugen.

Dazu gehören unter anderem Kartoffeln, Kohl, Zwiebel oder Lauch.

Nichtsdestotrotz solltest du beim Düngen von Gemüse mit Asche vorsichtig sein, sodass der Boden nicht überdüngt wird.

Also lieber weniger Asche verwenden und den pH-Wert nach dem Düngen kontrollieren.

Asche als Dünger für Tomaten

Asche kann auch als Dünger für Tomaten verwendet werden, da Tomaten Starkzehrer sind, also die zusätzlichen Nährstoffe gut gebrauchen können und sie einen neutralen bis leicht alkalischen Boden bevorzugen.

Nichtsdestotrotz sollten Tomaten vorsichtig mit Asche gedüngt werden. Das heißt zunächst wenig Asche verwenden und nach dem Düngen den pH-Wert kontrollieren sodass ein Gefühl für die Stärke der Wirkung gefunden wird.

Asche als Dünger für den Garten

Allgemein eignet sich Asche als Dünger für den Garten sehr gut, da sie viele Nährstoffe enthält und den pH-Wert des Bodens neutralisieren bzw. anheben kann.

Dennoch muss darauf geachtet werden, dass nur Pflanzen die auch einen neutralen bzw. basischen Boden brauchen, mit Asche gedüngt werden. Das sind zum Beispiel Obstbäume, Kartoffeln oder Tomaten.

Andererseits dürfen Pflanzen, die einen sauren Boden brauchen, wie zum Beispiel Hortensien oder Rhododendron, nicht mit Asche gedüngt werden.

Wie düngt man mit Asche?

Mit Asche kann auf zwei verschiedene Arten gedüngt werden: einerseits direkt, indem Asche auf den Boden gestreut wird. Andererseits kann man auch indirekt mit Asche düngen, indem sie auf den Kompost ausgebracht oder ins Gießwasser gegeben wird.

Beim Düngen mit Asche solltest du immer folgende zwei Regeln beachten:

  • Asche nie in Verbindung mit ammoniumhaltigen Düngern ausbringen, wie z.B. Jauche bzw. Mist oder mineralischen Stickstoffdüngern. Dabei würde giftiges, gasiges Ammoniak entstehen
  • Asche nie in Verbindung mit mineralischen Phosphaten oder phosphathaltigen Düngern ausbringen. Dabei würde Calciumphosphat entstehen, was sehr schwer löslich und nicht von Pflanzen aufgenommen werden kann

Direktes Düngen mit Asche

Die einfachste Art mit Asche deinen Garten zu düngen ist diese direkt auf dem Boden auszubringen bzw. leicht einzuarbeiten.

Dafür nimmst du am besten eine kleine Schaufel mit der du aus dem Asche-Eimer die Asche auf den Boden streuen kannst.

Das direkte Düngen mit Asche machst du am besten bei Windstille, ansonsten weh es die Asche gerne auch mal weg und kann an Stellen des Gartens gelangen, wo du sie nicht ausbringen wolltest.

Alternativ kannst du die Asche im Eimer auch ganz leicht anfeuchten, sodass sie schwerer wird und sich einfacher ausbringen lässt.

Wenn du also die Asche auf den Boden ausgestreut hast, solltest du danach am besten ein wenig den Garten wässern. So gelangt die Asche direkt unter die Erde bzw. verbindet sich mit dieser.

Besser noch ist es, wenn du die ausgestreute Asche direkt leicht in die Erde einarbeitest. So gelangen die Nährstoffe noch besser in den Boden.

Achte lediglich darauf, dass du die Asche z.B. nicht direkt über Blätter oder das Gemüse streust, da die Pflanzen schließlich den Hauptteil der Nährstoffe über die Wurzeln aufnehmen.

Indirektes Düngen mit Asche

Wenn du die Asche nicht direkt auf den Boden streuen willst gibt es zwei Alternativen zum indirekten Düngen mit Asche:

  • Löse die Asche im Gießwasser auf und gieße dann deine Blumen bzw. den Garten damit
  • Gebe von Zeit zu Zeit eine dünne Schicht Asche auf den Kompost, sodass der Humus direkt mit den entsprechenden Nährstoffen angereichter ist. Asche auf dem Kompost ist eine tolle Alternative zu herkömmlichem Kalkdünger. Wenn du mehr zu diesem Thema wissen willst schau hier vorbei

Wie oft mit Asche düngen?

Wie oft du mit Asche düngen sollte kommt ganz darauf an, was für einen Boden du in deinem Garten hast. Hier wird zwischen zwei Arten von Böden unterscheiden:

Wie oft saure Böden mit Asche düngen

Saure Böden, wie zum Beispiel Moorboden, Sandboden oder lehmiger Sand, können ohne Probleme alle 3-4 Jahre mit ca. 200-400 Gramm Asche pro Quadratmeter gedüngt werden. Umgerechnet kannst du so ca. 70-100 Gramm Asche pro Jahr pro Quadratmeter ausbringen.

Wie oft weniger saure Böden mit Asche düngen

Weniger saure Böden, wie zum Beispiel toniger Boden oder Lößboden, kann man alle 3-4 Jahre mit ca. 100-200 Gramm Asche pro Quadratmeter düngen. Auf ein Jahr umgerechnet kannst du mit ca. 30-60 Gramm Asche pro Quadratmeter düngen.

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